"Schwarz ist der Ozean" Fluchtursachen neu denken

Termin: 15.03.2019, 18:30 Uhr

Kostenfrei

Anmeldung erwünscht unter 02851/96330 oder info@wahrsmannshof.de

Ausstellung - Vorträge - Diskussionen

Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun? Man kann die Gegenwart kaum verstehen, wenn man die Geschichte nicht kennt. Die Veranstaltung am Wahrsmannshof soll dazu beitragen, den oft oberflächlichen Diskussionen mehr Tiefe zu verleihen. Flucht bleibt noch lange ein Thema entwicklungspolitischer Aufklärungsarbeit.

Referent ist Serge Palasie. Er ist Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW, Afrikanist und befasst sich mit der Entstehung des transatlantischen Raums sowie mit den Chancen und Herausforderungen einer bunter werdenden Gesellschaft. Er hat die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean“ u.a. mit Bildern des Künstlers William Adjété Wilson aus dessen Werk „L´Ocean Noir“ gestaltet. Die Ausstellung schlägt einen weiten Bogen von den aktuellen Flucht-Bewegungen bis zur Geschichte Europas und Afrikas der letzten 500 Jahre. Die Ausstellung  wird auf der Veranstaltung präsentiert und eine historische und aktuelle Einordung von Fluchtursachen und Migration vorgenommen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird der Verein „Fremde werden Freunde“ aus Rees seine Arbeit vorstellen und konkrete Einzelschicksale von Geflüchteten, die in Rees und Umgebung untergekommen sind, darststellen. Abschließend gibt es Raum für Diskussionen und Gespräche.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die über die täglichen Kurznachrichten hinaus mehr zum Thema Flucht und Migration erfahren möchten.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Verein "Fremde werden Freunde" und dem BNE Regionalzentrum Wahrsmannshof durchgeführt.